Beglaubigung

Ablichtungen, Vervielfältigungen und Negative können beglaubigt werden, wenn die Urschrift von einer Behörde ausgestellt ist oder die Abschrift zur Vorlage bei einer Behörde benötigt wird und sofern nicht durch Rechtsvorschrift die Erteilung beglaubigter Abschriften aus amtlichen Registern und Archiven anderer Behörden ausschließlich vorbehalten.
Dieses ist z.B. der Fall bei wiederbeschaffbaren Urkunden (Abstammungs-, Geburts-, Heirats-, Sterbeurkunden usw.). Sie sind bei dem Standesamt, welches die Beurkundung früher vorgenommen hat, anzufordern.

Unterschriften können beglaubigt werden, wenn das zu unterzeichnende Schriftück zur Vorlage bei einer Behörde benötigt wird. Dies gilt nicht für Unterschriften ohne dazugehörigen Text und nicht für Unterschriften, die der öffentlichen Beglaubigung (§ 129 BGB) bedürfen.

Für eine Beglaubigung müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:

  • Originaldokument mit Fotokopie
  • Zur Unterschriftsbeglaubigung das zu unterzeichnende Schriftstück und den Personalausweis oder Reisepass zur Identitätsprüfung. Die Unterschrift ist erst im Amt zu leisten.

Verwaltungsgebühr je Beglaubigung 4,-- € / 6,-- € (jede weitere des selben Dokumentes 2,--€)

(Stand: 01.01.2007)