Informationen zu Grabmälern auf Reihenrasengräbern (zur Weiterreichung an die Steinsetzfirma)

Gem. § 14 Abs. 5 der Friedhofssatzung vom 24.02.2005 kann eine Grabplatte in das Rasengrab eingelassen werden. Ob von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden soll, entscheidet diejenige/derjenige, die/der die Bestattung beauftragt hat. Sie/er hat den Auftrag an die Steinsetzfirma zu erteilen und die Kosten zu tragen.

Die Friedhofsverwaltung setzt für die Grabmalgenehmigung folgende Kriterien fest:

  • Das Grabmal muss liegend in das Rasengrab eingelassen werden. Die Oberkante des Steines darf nicht höher als der Boden sein, damit bei Mähen keine entsprechenden Beschädigungen an Maschine oder Stein entstehen können.
  • Sämtliche Beschriftungen müssen ebenfalls so gestaltet werden, dass diese beim Mähen nicht zerstört werden (vertiefte Buchstaben).
  • Die Stärke des Grabmales muss so gewählt werden, dass die Belastung durch einen Rasenmähertraktor standhält (mindestens 4 cm).
  • Die Grabliegeplatte muss mind. 35 cm hoch und 30 cm - 40 cm breit sein, sowie eine Mindeststärke von 4 cm haben.
  • Die Vorderseite des Grabmales muss poliert, die Seiten können winklig, gesägt, poliert oder bossiert sein. Auch eine poligonale Form ist möglich.
  • Das Grabmal muss ans Kopfende der Bestattungsgruft gesetzt werden.
  • Fundamente sind nicht zulässig.

Etwaige Schäden durch Nichtbeachtung dieser Vorgaben sind vom Nutzungsberechtigten zu tragen!

Sollten im Laufe der Nutzungsdauer Probleme dahingehend auftreten, dass das Grabmal zu Behinderungen führt, wird es ohne weiteren Hinweis von der Stadt entsorgt.