Wahlgrabstätten

Wahlgrabstätten sind Grabstätten für Erdbestattungen, die als ein- oder mehrstellige Grabstätten vergeben werden. Die Lage der Grabstätte kann nach den örtlichen Möglichkeiten auf dem jeweiligen Friedhof vom Erwerber ausgewählt werden. Auf einer Grabstelle können nach erfolgter Erdbestattung auch Urnen beigesetzt werden. Das Nutzungsrecht kann wiedererworben werden. Es wird neben der einmaligen Graberwerbsgebühr eine jährliche Friedhofsverwaltungs- und Unterhaltungsgebühr erhoben.

Urnenwahlgräber

Urnenwahlgräber sind Grabstätten für die Beisetzung von bis zu 6 Urnen. Die Größe dieser Grabstätten sind kleiner als bei den Wahlgrabstätten. Ein Wiedererwerb des Nutzungsrechtes ist möglich. Es wird neben der einmaligen Graberwerbsgebühr eine jährliche Friedhofsverwaltungs- und Unterhaltungsgebühr erhoben.

Reihengrabstätten

Dies sind Grabstätten für Erdbestattungen, die der Reihe nach belegt werden. Ein Wiedererwerb des Nutzungsrechtes an der Reihengrabstätte ist nicht möglich. Es wird neben der einmaligen Graberwerbsgebühr eine jährliche Friehofsverwaltungs- und Unterhaltungsgebühr erhoben.

Reihengrabstätten im Rasen

Diese Grabstätten sind ebenfalls für Erdbestattungen und werden der Reihe nach belegt. Ein Wiedererwerb des Nutzungsrechtes ist nicht möglich. Es wird nur einmalig bei Graberwerb eine Gebühr erhoben. Es kann eine Grabplatte in das Reihengrab eingelassen werden. Die Stadt hat Kriterien für die Grabmalgenehmigung festgesetzt, die in einem Informationsblatt zusammengefasst wurden.

Urnenreihengräber im Rasen

Die Grabfelder werden von der Friedhofsverwaltung als Rasenfläche angelegt und unterhalten. Die einzelnen Grabstellen werden auf Dauer der 30-jährigen Ruhezeit abgegeben und können nicht verlängert werden. Eine individuelle Grabgestaltung oder die gärtnerische Ausschmückung und Pflege ist bei dieser Grabart nicht möglich, jedoch dürfen die Grabstellen durch flache, bündig mit der Oberfläche abschließende Grabplatten gekennzeichnet werden.

Urnenbeisetzung im Ruhepark

Diese Beisetzungsart ist zur Zeit nur auf dem Friedhof in Visselhövede möglich. Die Beisetzung erfolgt in vergänglichen Urnen auf dem natürlich belassenen Areal einer ehemaligen großen Familiengrabstätte am Randes des Friedhofes. Eine individuelle Gastaltung, Ausschmückung oder gärtnerische Pflege der einzelnen Grabstellen ist nicht möglich. Auch dürfen am Beisetzungsort keine Grabmale errichtet oder besondere Grabkennzeichnungen angebracht werden. Es besteht jedoch eine Gemeinschaftssäule, an der auf Wunsch eine Namensplatte des Verstorbenen angebracht werden kann.

Anonyme Urnenreihengrabstätten im Rasen

Die Urnen werden der Reihe nach für die Dauer der Ruhefrist beigesetzt. Bei diesen Grabstätten muss jeder Schmmuck oder eine Kennzeichnung unterbleiben. Es wird nur einmalig bei Graberwerb eine Gebühr erhoben.

Hinweis

Auf den Friedhöfen in den Ortschaften sind nicht alle hier erläuterten Grabarten zu vergeben. Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Ortsbürgermeisterin/Ortsvorsteherin bzw. Ihrem Ortsbürgermeister/Ortsvorsteher.